Bilder und Learnings aus Thailand

Unsere Thailand-Reise ist nun ein Monat her. Ein idealer Zeitpunkt, die Eindrücke jetzt noch mal bewusst zu verarbeiten und sich an die schöne Zeit zu erinnern.

Pünktlich zum Start des Karnevals ging es aus Köln los in Richtung Bangkok und dort angekommen waren wir froh, in das erste Taxi einzusteigen.

Bangkok, du kannst so hässlich sein

Ich liebe Großstädte, aber kann leider nicht viel zu einer Stadt sagen, dessen Vielfalt man in wenigen Tagen höchstens ankratzen kann. Die Stadt ist sicherlich durch die anhaltende Hitze, den permanente Gestank und ständigen Lärm geprägt, sodass es tatsächlich schwer ist, es länger als ein paar Tage auf den mit Straßen Bangkoks auszuhalten.

Mc Donalds in Bangkok Man wird praktisch gezwungen, sich dem Stress zu entziehen und dafür gibt es viele Möglichkeiten: Einen der zahlreichen Tempel („Wat“) besuchen, sich bei einer Thai-Massage durchkneten lassen oder den Abend auf einer Sky-Bar ausklingen lassen.

Budda Statuen im Tempel Wat Po

Wir waren übrigens mit der Thai-Massage-Schule in der Wat-Po-Tempelanlage sehr zufrieden.

Liegender Budda in Wat Po Bangkok

Eine andere Möglichkeit zur Entspannung ist der Frühsport. Bei milden Temperaturen ist bereits ab 6 Uhr einiges in den Grünanlagen los. Menschen in jedem(!) Alter laufen, fahren Rad oder machen Yoga-Übungen. Mir hat der Benjakitti-Park gut gefallen, da der Lumphini-Park wegen der Demonstrationen eher einem Ausnahmezustand glich.

Benjakiti Park in Bangkok

Zum Glück ebbten die Proteste in Bangkok während unseres Aufenthalts ab und besetzte Straßen konnten wieder für den Verkehr freigegeben werden. Doch zunächst wurden sie in gereinigt was uns wie Schauspiel vorkam.

Bangkok Reinigung nach Demonstrationen

Reinigungsarbeiten in Bangkok

Wer während der Ausflüge Hunger bekommt, kann praktisch jederzeit und überall etwas essen. Wem die Garküchen auf den Straßen zu heikel sind, zieht sich einfach in eines der Lokale an jeder Ecke zurück.

Garküche in Bangkok

Von größeren Ketten würde ich allerdings Abstand nehmen. Neben Steuer- und Serviceaufschlag sind die Angestellten nicht immer so nett wie man es gewohnt ist.

Cordon Bleu im Heaven on ZEN Bangkok

Die Freundlichkeit hat mir übrigens mit am besten gefallen. Die Menschen sind eher zurückhaltend, aber extrem freundlich und helfen beispielsweise, den richtigen Weg zu finden oder lachen einen in den Sky-Trains einfach an. Das erlebt man in der Kölner Straßenbahn eher selten. 😉 Das zeigt sich auch im Hang zur Verspieltheit. Smartphone-Apps mit riesigen Smileys, Eis mit Gesichtern oder bunt lackierte Autos sind nur ein paar Beispiele.

Gelate Eis in Thailand

Wer es mag, streicht sogar sein ganzes Haus im Angry-Bird-Style.

Angry Birds & Hello Kitty Haus

Ko Samui, das Mallorca Thailands

Nachdem wir Flugzeug und Fähre nach Ko Samui übergesetzt waren, fühlten wir uns ein wenig wie im Paradies. Statt Hotel mitten in der Stadt konnten wir in einem schönen Ressort direkt am Strand wohnen.

Sonnenuntergang_Ko_Samui

Von dort erkundeten wir mit dem Fahrrad oder Motorbike  die Umgebung  und besuchten beispielsweise die ehemals sehr beliebten Wasserfälle.

Alte Wasserfälle auf Koh Samui

Außerdem kann man täglich von einer der vielen Ablegestellen mit der preiswerten Fähre oder Speedboat eine Tour zu den Nachbarinseln machen, beispielsweise nach Ko Thao oder dem Marine-Park inklusive Affenfelsen.

Affenfelsen (Monkey Island) im Ang Thong Marine Nationalpark

Die Insel erinnert mich von Image etwas an Mallorca. Wenn man Anderen erzählt, dass man nach Ko Samui fährt, hört man oft, dass es sehr überlaufen und touristisch sei. Tatsächlich hat Chaweng im Osten der Insel etwas vom bekannten Ballermann. Im Westen ist es jedoch extrem ruhig und schön.

Was nehme ich mit?

Neben ganz viel Spaß und Erholung nehme ich auch etwas an Erfahrungen mit.

Arbeit bleibt Arbeit

Es klingt verlocken, wenn man sich vorstellt, mit dem Notebook am Strand zu sitzen und zu arbeiten. Das ist auch grundsätzlich möglich. Dank Internet ist man ortsunabhängig und kann sich um Webprojekte kümmern. Am Ende ist es aber doch Arbeit, die sich nicht von alleine macht, sodass ich es meistens doch vorgezogen habe, „faul am Strand“ zu liegen. 😉

Arbeiten mit Macbook am Strand

Freundlich sein

Eigentlich kein wirkliches „Learning“, denn ein freundliches Auftreten sollte man eigentlich immer haben. In Thailand macht das aber besonders viel Spaß, weil es auch erwidert wird.

Weniger ist mehr

Thailand läd dazu ein, viele Stops zu machen und viel vom Land zu sehen. Wenn man viel Zeit hat, ist das ein guter Plan. Wenn nicht und man ständig nur an die nächste Weiterreise denkt, kann es schnell stressig werden.

Wir haben uns daher spontan für die langsame Variante (slow travel) entschieden und sind spontan länger auf Ko Samui geblieben.

4 Kommentar

  1. Wir waren auch vor kurzem in Thailand und ich kann vor allem deinen Beschreibungen von Bankok nur zu 100% zustimmen. Ich kam mir als Europäer in diesem „Chaos“ so massiv überfordert vor. Auch der Verkehr. Okay auf der falschen Seite fahren geht ja noch. Aber die Spurenwechsel der TukTuk Fahrer sind schon echt hart. Mit dem TukTuk durch Bankok ist einfach eines der letzten Abenteuer der Menschheit 😉

  2. Ja, Ja, Bangkok ist speziell. Ich habe auch lang Zeit gebraucht aber mich dann schliesslich doch in die Stadt verliebt. Sie ist auf jeden fall sehr besonders!

    Schön das euch Thailand aber so gut gefallen hat und das ihr auf Ko Samui so lange geblieben seid. Wo habt ihr dort gelebt? Hoffentlich nicht im Norden in Chaweng?

  3. Ich. Will. Zurück.
    🙂 Tolle Aufnahmen und viele deiner Aussagen würde ich sofort unterschreiben.

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