Warum ist es in Rom so schön?

Eine Stadt, die hält was sie verspricht? Rom! Am Wochenende war ich zum ersten Mal dort und muss sagen, dass es mir hier sehr, sehr gut gefallen hat. Lest selbst.

Rom ist wie kaum eine andere Stadt durch den Einfluss der Römer geprägt. Klingt logisch, oder? 😉 Und tatsächlich scheint es dort einfach nicht einfach nur „normale Gebäude“ zu geben. Stattdessen reicht die Spannweite von „sehr schön“ bis „atemberaubend“. Mir hat’s sehr gefallen und auch Städte wie Wien bereise ich aus diesem Grund sehr gerne.

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Da die Stadt recht „kompakt“ ist, konnten wir in den drei Tagen sehr viel besichtigen. Die klassichen Sehenswürdigkeiten wie Petersdom, die Engelsburg, dem Colloseum oder dem Forum Romanum lassen sich selbst zu Fuß sehr schnell erkunden. Von allen Sehenswürdigkeiten war ich sehr beeindruckt. Sie sind häufig sehr gut erhalten und man kann sich gut in die Römerzeit zurück versetzen. Ich habe mich immer wieder gefragt, wie man diese Gebäude damals errichtet hat und warum das heute nicht mehr gelingt.

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Wenn man gerade von einem Platz zum Nächsten läuft, so ist der Weg dazwischen schon selbst eine Sehenswürdigkeit. Es gibt dort keine Bäckereien, wo man schnell seine Billigprodukte holt und wieder geht. Nein, man wird wie magisch hineingezogen und sieht eine leckere Spezialität neben der nächsten. Im Gegensatz zu Deutschland, hat hat man in Italien einen familiären Eindruck und das Gefühl, dass sich alle Kunden und Verkäufer schon lange kennen. Das Gekaufte wird häufig mit einem Kaffee in der Hand direkt an der Theke konsumiert und das intensive und ausgelassene Gespräch gesucht.
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Doch auch, wenn man nicht zur „Familie“ gehört, wird man schnell integriert. Hier muss ich sagen, dass ich im Kopf irgendwie ein ganz anderes Bild von Italienern hatte und jetzt bin ich froh, dass sich meine Vorurteile völlig aufgelöst haben. Wir hatten beispielsweise beim Mittagessen trotz Verständigungsprobleme viel Spaß mit unseren Tischnachbarn, die uns sogar zum Weintrinken eingeladen haben. Alles sehr, sehr ausgelassen. Gefällt mir. Die typischen Vorurteile wie „Abzocke“ haben sich auch nicht bestätigt. Taxis zum Festpreis und auch insgesamt eher günstige Preise sind nur ein Beispiel.

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Nebenbei konnten wir noch beobachten wie an vielen Orten der Stadt Dreharbeiten für den neuen James-Bond-Film organisiert wurden. Bei den Kulissen kein Wunder, dass die Stadt immer wieder in dem Film vorkommt.

Am Ende jedes Tages war man dann aber nicht mehr zu viel in der Lage. 😉 Nach morgendlichem Lauftraining und dem ganztägigen Site Seeing in Rom kam ich auf 30.000 – 40.000 Schritte am Tag.

Wir kommen wieder!

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